Oft wenn jemand sich für das Stadionprojekt ausspricht, ist die Rede davon, wie dringend es Monterrey hat, eine Weltklasse-Stadion zu haben, schließlich strebt Monterrey an, eine Weltklasse- oder „erste Welt“-Stadt irgendwann zu werden. Da dieses dumme Gerede so viele überzeugt, oder mindestens so oft von so vielen als Argument für die Zerstörung von La Pastora angewendet wird, und da Monterrey weit entfernt davon ist, eine freundliche Stadt mit Weltklasse-Lebensquälitat zu sein, habe ich das durch die untenliegenden Links erreichbare Dokument erstellt. Darin ist mein Ziel anhand von Bildern von Weltklasse-Städten zu zeigen, dass Monterrey eigentlich etwas ganz anderes viel nötiger als ein Stadion hat: öffentliche grüne Flächen.
(Leider nur auf Spanisch)
PDF: https://docs.google.com/open?id=0B_MrWlELmSzIOGY1NjRjZjEtNGYwYy00MGQ3LWJiYWMtMzI5ZTVmYjM5YzZl
PPT: https://docs.google.com/present/edit?id=0AfMrWlELmSzIZDhjYnA0Y18wZjU0YjRuY2Y
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Montag, 28. November 2011
Luftqualität in Monterrey: schlecht
Mit den ersten winterlichen Temperaturen ist die Luftverschmutzung Stufe orange in Monterrey gemessen worden. Nach den offiziellen Messungen des Staates Nuevo León am 27.11.2011 war die Qualität der Luft in Monterrey wegen Feinstaub (PM10) „nicht befriedigend“ oder gar „schlecht“.
Die geographische Lage Monterreys, gleich vor der Chihuahua-Wüste, macht die Stadt anfällig für Feinstaubbelastung, doch der menschliche Einfluss durch Industrie, Verkehr und vor allem Steinbrüche rund um die Stadt darf nicht übersehen werden.
Angesichts solcher Luftverschmutzung ist noch unverständlicher, dass gerade eine der wenigen grünen Flächen in der Stadt für den Bau eines Stadions von Heinekens Großaktionär FEMSA zerstört wird.
Luftverschmutzug wird in IMECAs gemessen, die Einheit nach mexikanischer Norm.
Die aktuellste Messsung kann auf der offiziellen Seite des Staates Nuevo León gefunden werden:
http://www.nl.gob.mx/?P=sima_metropolitano
Dienstag, 22. November 2011
Vorher-Nachher von La Pastora
Die Maßnahmen zur Rettung von La Pastora gehen weiter, weil Heinekens Großaktionär FEMSA den Bau des Stadions weitertreibt. Die Arbeiten zur Beseitigung der Vegetation sind fertig und es soll leider nur noch eine Sache von Tagen sein, bis der erste Stein gelegt wird.
Man kann das Areal , das vom Bundesstaat Nuevo León an FEMSA für NULL Pesos geliehen wird, mit Hilfe von Google Earth vergleichen und problemlos betrachten, wie eine der wenigen grünen Flächen in Monterrey zerstört wurde.
Ein Google Earth Bild vom Jahr 2009:
Ein Bild vom Ende September vom Nachrichtenportal Milenio -apropos, im Text des zugehörigen Berichts steht, dass das Grundstück jetzt vollständig "sauber" ist, und so wird es wohl bleiben, denn die Pläne von FEMSA eine Nutzung für Parkplätze und Verkehrswege auf über fünfzig Prozent der Fläche vorsehen:
Das auf den obenstehenden Bildern gezeigte Areal, hier in rot umrandet:
Dienstag, 1. November 2011
Stadt Guadalupe erteilt Baugenehmigung
Die Stadt (Gemeinde) Guadalupe, wo sich La Pastora befindet, hat die Baugenehmigung für das Stadion erteilt.
Hier ist das aktualisierte Who-is-who-Diagramm:
Hier ist das aktualisierte Who-is-who-Diagramm:
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Weniger Bäume für den Monarchfalter
Der Monarchfalter fliegt schon über die Betonstadt Monterrey vorbei in Richtung Michoacán, doch dieses Jahr werden die Schmetterlinge 25 Hektar weniger Bäume und Vegetation in diesem Gebiet finden. Der diesjährige Besuch des Monachfalters zeigt uns, dass die Konsequenzen des Stadionbauprojekts weit über die Grenzen Monterreys hinausgehen. Ob auch José Antonio Fernández Carbajal, stellvertretender Vorsitzende von Heinekens Supervisory Board, sich der Reichweite der Zerstörung bewusst ist, die seine Entscheidung, ein Stadion in La Pastora zu bauen, verursacht? Und die Behörden, die die Zerstörung von La Pastora genehmigt haben, wissen sie das auch?
Sonntag, 16. Oktober 2011
Who-is-who von der Zerstörung von La Pastora
Hier ein Diagramm, das zeigt, wer die verantwortlichen der Zerstörung von La Pastora sind.
Das Original auf Spanisch:
Das Original auf Spanisch:
Sonntag, 25. September 2011
Demo vor FEMSAs Hauptgebäude am 30. September 2011
Diverse Gruppen von Bürgern rufen zu einer ganztägigen Demo vor FEMSAs Hauptgebäude auf. Sie findet am 30. September von 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr statt. Wir sehen uns dort!
Französische Zeitungen über das Bauvorhaben in La Pastora
Wir sind wirklich froh, dass französische Medien schon über das Bauvorhaben in La Pastora, die damit verbundene Korruption und die Scheinheiligkeit Heinekens, wenn sie über Umwelt redet, berichten.
LeMonde.fr: http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/09/20/la-biere-qui-mentait_1574826_3232.html
Rue89: http://www.rue89.com/planete89/2011/09/25/au-mexique-heineken-trahit-ses-principes-ecologiques-222998
LeMonde.fr: http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/09/20/la-biere-qui-mentait_1574826_3232.html
Rue89: http://www.rue89.com/planete89/2011/09/25/au-mexique-heineken-trahit-ses-principes-ecologiques-222998
Video-Aufnahmen zeigen den jetzigen Stand von La Pastora
TVAzteca Monterrey hat ein Video veröffentlicht, indem es gezeigt wird, dass die Zerstörung von La Pastora mit großen Schritten vorangeht. Jetzt kann man sich ein Bild davon machen, wie viel Platz für das Stadion benutzt wird. Die Beseitigung der Vegetation wurde schon bis an den Rio La Silla, den Fluss, der La Pastora durchquert, vorangetrieben.
Man kann sich vorstellen dass die Folgen des Bauprojekts über die Grenzen des Grundstückes hinausgehen werden.
Trotzdem sind wir überzeugt, dass solange das Grundstück noch nicht zubetoniert ist, ist noch nicht alles verloren.
Hier kann man sich das Video anschauen:
http://info7.mx/a/noticia/294482
Man kann sich vorstellen dass die Folgen des Bauprojekts über die Grenzen des Grundstückes hinausgehen werden.
Trotzdem sind wir überzeugt, dass solange das Grundstück noch nicht zubetoniert ist, ist noch nicht alles verloren.
Hier kann man sich das Video anschauen:
http://info7.mx/a/noticia/294482
Donnerstag, 22. September 2011
Die Zerstörung von La Pastora hat begonnen
Pünktlich zum mexikanischen Nationalfeiertag haben Baufirmen damit angefangen, die Pflanzen vom für das Stadion vorgesehenen Grundstück zu beseitigen. Der erste Schritt für die Zerstörung von La Pastora hat also stattgefunden.
Jetzt sieht so aus:
was früher so ausgesehen hat:
Wir glauben, dass es noch nicht alles verloren ist. Helft mit, den Tod des Parks zu stoppen!
Donnerstag, 15. September 2011
Felipe Calderón über das Stadion-Bauprojekt
Der mexikanische Präsident Felipe Calderón über das Stadion-Bauprojekt in La Pastora.
Hier wird er befragt, warum das Mexikanische Ministerium für Umwelt und Bodenschätze, SEMARNAT, ein Stadion in einem Naturpark genehmigt hat. Er antwortet, dass das Bauvorhaben ganz genau vom Ministerium analysiert wurde--was diverse Bürgergruppen bestreiten--, aber er sagt auch, dass er sich das nochmals genauer anschauen wird (in die Dokumente "eintauchen", sagt er). Wir erwarten, dass er das macht.
Er sagt auch, dass das Projekt sehr vehement von der Industrie gefördet wird. Ob dieselbe Vehemenz aus der Industrie allein die verschiedenen Behörden zu ihren Entscheidungen bewegt hat?
Hier wird er befragt, warum das Mexikanische Ministerium für Umwelt und Bodenschätze, SEMARNAT, ein Stadion in einem Naturpark genehmigt hat. Er antwortet, dass das Bauvorhaben ganz genau vom Ministerium analysiert wurde--was diverse Bürgergruppen bestreiten--, aber er sagt auch, dass er sich das nochmals genauer anschauen wird (in die Dokumente "eintauchen", sagt er). Wir erwarten, dass er das macht.
Er sagt auch, dass das Projekt sehr vehement von der Industrie gefördet wird. Ob dieselbe Vehemenz aus der Industrie allein die verschiedenen Behörden zu ihren Entscheidungen bewegt hat?
Mittwoch, 14. September 2011
Demo am 27. August. "Demo der Fragen"
Am 27. August hat eine Demo für La Pastora in Monterrey stattgefunden. Die Bevölkerung Monterreys ist eher gegen Demonstrationen gesinnt, deswegen ist diese Demo mit ihren ca. 600 Teilnehmern ein wichtiges Ereignis.
Die Demonstranten sind durch das Zentrum Monterreys zu FEMSAs Hauptgebäude gezogen, um eine Liste von Fragen zum Bauprojekt einzureichen. Bei FEMSA blieben die Toren aber zu.
Mehr Fotos sind hier zu sehen: https://picasaweb.google.com/116030552844281668706/MarchaDeLasPreguntas27DeAgosto2011?authuser=0&feat=directlink#
Dienstag, 6. September 2011
Dafür kämpfen wir
Mitten in der Kriminalitätswelle, die Monterrey heimsucht, ist die Natur ein weiteres Opfer von Korruption, Gier und der Untätigkeit der Behörden, die eigentlich für Gerechtigkeit und Ordnung sorgen sollten. Auch wenn der Krieg der Drogenkartellen am heftigsten tobt, ist es eine gute Zeit Geschäfte zu machen. Der Fußballklub Rayados de Monterrey plant sein neues Stadion ausgerechnet auf einer der wenigen grünen Flächen in Monterrey bauen zu lassen. Die Firma Desarrollo Deportivo y Comercial SA de CV, ein Tochterunternehmen vom mächtigen Konzern FEMSA, seinerseits Teilinhaber von Heineken Holding, will das neue Stadion auf einem Grundstück bauen lassen, das wichtig für viele Pflanzen- und Tierarten ist. Besorgte Bürger kämpfen jetzt für die Rettung vom La Pastora Park.
Der Kampf für die Rettung von La Pastora ist in erster Linie ein Kampf für den Erhalt der Natur im Park und für den Erhalt einer der wenigen grünen Flächen in Monterrey. Der Ballungsraum Monterreys zeichnet sich durch den Mangel an Bäumen und durch die Luftverschmutzung durch Mikropartikeln aus. Wir sind davon überzeugt, dass auch alle möglichen Maßnahmen zur Minderung der Umweltbelastung durch das Stadionbauprojekt den Verlust der Natur nicht kompensieren können werden. Der Park ist Lebensraum von gefährdeten Tierarten, die einen Eingriff in ihrer Umgebung, wie der von einem solchen Riesenbauprojekt verursacht wird, sicherlich nicht verkraften werden.
Auf einer anderen Seite, kämpfen wir für den Erhalt von öffentlichen Räumen, die in Monterrey auch eine Rarität sind. Wir können nicht akzeptieren, dass ein Grundstück mit solchen Eigenschaften und Qualitäten wie das in La Pastora, von der Regierung für FEMSAs Geschäftszwecke umsonst für sechzig Jahre geliehen wird. Mit schwachen und korrupten staatlichen Institutionen wie sie in Mexiko und im Bundesstaat Nuevo León zu finden sind, können wir uns vorstellen, was hinter den Kulissen von solchen Abkommen zwischen Regierung und Industrie abgehen kann.
Wir Mexikaner erleben derzeit eine tragische Zeit. Die Kriminalität in Monterrey ist bis zu einem Niveau gestiegen, die wir vorher nie gesehen haben. Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass die Kriminalität durch Korruption von Politikern und Staatsdienern, die aus ganz eigenen Interessen handeln, ermöglicht wird. In diesem Sinne glauben wir, dass auch La Pastora Opfer hiervon ist. Und der Verlust dieser „grünen Lunge“ wird schließlich auch die Menschen in Monterrey schaden. Und das alles für ein privates Geschäft!
Wir kämpfen dafür, dass die Natur in La Pastora erhalten bleibt, und wir kämpfen dafür, dass die Regierung sich auch für die Interesse der Bürger und nicht nur für die Firmen einsetzt.
Die Bauarbeiten werden bald beginnen. Es ist höchste Zeit etwas zu tun, und wir glauben, dass die Rettung von La Pastora noch möglich ist. Bitte helft ihr uns das zu verwirklichen, indem ihr über unseren Kampf weitererzählt. Wir glauben, dass unser Anliegen gerecht ist, und dass wenn wir für La Pastora kämpfen, wir auch für ein besseres Monterrey kämpfen.
Sonntag, 4. September 2011
Ein paar Bilder
Heute haben wir den Nachmittag im La Pastora verbracht. Hier seht ihr ein paar Bilder vom Rio La Silla, dem Wasserstrom der den Park durchquert. Der ist für uns im trockenen Norden Mexikos ein richtiger Fluss.
Zwar habe ich diese Bilder einige hundert Meter vom vorgesehenen Stadiongrundstück entfernt geknipst, aber wer will denn schon glauben, dass ein Stadion für 55.000 Zuschauer und ein Parkplatz für 5000 Pkws die Natur hier nicht aus der Balance bringen können?
So sieht es heute aus, wie wird es in ein paar Jahren aussehen? Mit eurer Hilfe kann es so bleiben.
Die Seite "Wichtige Dokumente" wurde aktualisiert.
Die Seite "wichtige Dokumente" wurde aktualisiert. Da könnt ihr ab jetzt Links zu den folgenden Dokumenten finden:
- Bericht über umstrittene Geschäftspraktiken von Heineken im Jahr 2010, erstellt von der niederländischen Organisation SOMO. In diesem Dokument wird das Bauprojekt des Fussballstadions erläutert und kritisiert. Auf Englisch: Heineken - Overview of controversial business practices in 2010. PDF-Dokument: http://somo.nl/publications-en/Publication_3651/at_download/fullfile
- Einschätzung der Umweltbelastung durch das Bauprojekt "Estadio de Fútbol Monterrey", erstelllt vom Auftraggeber des Fussballstadions. Dies ist das offizielle Dokument, das beim SEMARNAT, dem mexikanischen Umweltministerium, eingereicht wurde. Auf Spanisch. Manifestación de Impacto Ambiental del Proyecto Estadio de Fútbol Monterrey. http://www.scribd.com/doc/59972897/19NL2011UD035-Manifestacion-de-Impacto-Ambiental-del-proyecto-Estadio-de-Futbol-Monterrey-Mayo-2011
Mittwoch, 31. August 2011
Hintergrund
Die Industrie-Stadt Monterrey liegt mit ihren ca. 4 Millionen Einwohnern im trockenen Norden des Landes, im mexikanischen Bundesstaat Nuevo León. Die Vegetationsdichte ist im Ballungsraum Monterreys sehr niedrig während die Feinstaubbelastung wegen der hiesigen Industrie und der hohen Anzahl von Kraftwagen besonders hoch ist.
La Pastora-Park ist eine der wenigen grünen Flächen in Monterrey. Er ist ein kleines Naturgebiet,130 Hektar, mitten in der Stadt, in dem verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, davon einige als gefährdet oder bedroht geltend, heimisch sind.* Außerdem fließt durch La Pastora-Park der einzige Wasserstrom der Stadt, der über das ganze Jahr Wasser hat. Dieses Wasser fließt dann weiter in den El Cuchillo Staudamm, woher ein hoher Anteil von Monterreys Trinkwasser stammt. Heutzutage befinden sich der staatliche Zoo und ein privater Vergnügungspark im La Pastora, sodass die Fläche des Parks, auf der die Natur gedeihen kann, schon eingeschränkt ist. Trotzdem ist La Pastora noch eine „grüne Lunge“ für die Beton-und-Stahl-Stadt Monterrey. Wie wenig sich Monterreys Stadtplaner in der Vergangenheit für grüne Flächen interessiert haben, lässt sich einfach mit einem Blick über Google Maps zeigen. Gesetzlich betrachtet ist La Pastora Eigentum vom Bundesstaat Nuevo León.
Nun wird die Firma Desarrollo Deportivo y Comercial SA de CV, ein Tochterunternehmen von FEMSA, Nutznießer für 60 Jahre von ca. 25 Hektar des Parks, wo sie ein neues Fußballstadion für 55.000 Zuschauer und dazugehörigen Parkplatz für 5.000 Autos zu bauen plant. Den Tod für den Park bedeuten diese Pläne.
FEMSA ist eine der wichtigsten und angesehensten Firmen in Mexiko und insbesondere in Monterrey, wo sie ihren Hauptsitz hat. Unter anderem ist FEMSA für die Brauerei Cuauhtémoc Moctezuma, die neben Grupo Modelo den mexikanischen Biermarkt als faktisches Duopol dominiert, für den Vertrieb von Coca-Cola in Mexiko (ausschließlich Monterrey) und für OXXO, Minimarkt-Kette, derer Filialen in jeder mexikanischen Stadt zu finden sind, bekannt. Im Jahre 2010 hat das niederländische Unternehmen Heineken die Biersparte von FEMSA abgekauft, im Gegenzug hat FEMSA einen Anteil von 20 Prozent der Aktien von Heineken Holding erworben.
In einem Land wie Mexiko, mit schwachen und oft korrupten staatlichen Institutionen, kann man sich vorstellen welche Macht von solchen Wirtschaftsriesen ausgeübt werden kann.
Sowohl der Bundesstaat Nuevo León, als auch das SEMARNAT, das Mexikanische Ministerium für Umwelt und Bodenschätze, haben bereits ihre Genehmigung für den Bau des Stadions erteilt. Trotzdem kämpft eine Gruppe von Bürgern dafür, dass der Park, und damit eine der wenigen natürlichen Grünflächen der Stadt, erhalten bleibt. Aus unserer Sicht wären schon 25 Hektar weniger Vegetation ein Riesenverlust für die ganze Stadt und die gefährdeten Tierarten, die im Park leben. Außerdem würde ein Stadion auch die Natur außerhalb der vorgesehenen 25 Hektar beeinträchtigen. Noch dazu, da das Stadion neben einem Wasserstrom liegen würde, sind Überschwemmungen in den benachbarten Gegenden, vor allem im Hurrikan-Saison, sehr wahrscheinlich.
Öffentlicher Raum ist in Monterrey ein seltenes Gut. Mit dem Stadion im La Pastora würden sich die Bürger von einer der letzten großen öffentlichen Flächen verabschieden. Die Stadt Monterrey wird derzeit von einer nie vorher gesehenen Kriminalitätswelle heimgesucht. Wir sind überzeugt, dass die Kriminalität auch vom Verlust an öffentlichem Raum verursacht wird. Gewalt wird nicht nur gegen die Menschen, sondern auch gegen die Natur ausgeübt, und sie geht nicht nur von Drogenkartellen aus. Wir wollen diese Gewalt gegen Bürger und Natur stoppen.
*Gefährdete Tierarten im La Pastora (nach mexikanischer Norm):
Accipiter cooperii
Buteo albonotatus
Falco peregrinus
Falco mexicanus
Aratinga holochlora
Amazona viridigenalis
Amazona finschi
Amazona oratrix
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